Next-Gen Education

Next-Gen-Ausbildungs- und Leadership-Programme

Programme, die die nächste Generation auf ihre Stewardship-Rolle vorbereiten, sind Investitionen mit jahrzehntelanger Rendite. Die meisten Familien investieren zu wenig.

Editorial Team·Editorial··1 Min. Lesezeit

Kernaussagen

  • Externe Programme liefern fachliche Tiefe und Peer-Group-Kalibrierung.
  • Interne Rotationen ermöglichen der nächsten Generation Einblick in reale operative Entscheidungen.
  • Mentoring-Tandems ausserhalb der Familie vertiefen die Verantwortlichkeit.
  • Die jährliche Überprüfung des Programms selbst zeigt, was funktioniert.

Mehrere renommierte Institutionen bieten Next-Generation-Programme speziell für UHNW-Familien an: das Wharton Family Business Institute, die Family-Business-Programme der INSEAD, die IMD in Lausanne sowie die Zertifizierungsprogramme des Family Firm Institute (FFI). Jedes kombiniert fachliche Inhalte (Governance, Finanzen, Nachfolge) mit einer Peer-Group-Kalibrierung, die Familienmitglieder innerhalb der eigenen Familie selten erhalten. Die Programme sind selektiv und die Plätze schnell vergeben — frühzeitige Planung ist operative Disziplin.

Interne Programme ergänzen die externen. Eine Rotation durch das Family Office, die Stiftung und allfällige operative Beteiligungen verschafft der nächsten Generation direkten Einblick in reale Geschäftsentscheidungen, bevor formelle Verantwortung übertragen wird. Mentoring-Tandems — mit erfahrenen Führungskräften ausserhalb der Familie — schaffen eine Verantwortlichkeitsbeziehung, die die Familie allein nicht bieten kann. Bei jährlicher Überprüfung kann das Programm angepasst werden, während die Next-Gen-Mitglieder reifen und sich die Bedürfnisse der Familie verändern. Die Kosten sind real; die Alternative — Erben, die das vierte Lebensjahrzehnt ohne Vorbereitung erreichen — ist materiell deutlich teurer.

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