Wealth Reporting und Performance Analytics
Reporting beantwortet, was geschehen ist. Analytics beantwortet, warum es geschehen ist und was als Nächstes zu tun ist. Die meisten Family Offices liefern das Erste und vernachlässigen das Zweite.
Kernaussagen
- —Attributionsanalyse erklärt, wer und was die Renditen der Periode getrieben hat.
- —Faktorexposition zeigt, was das Portfolio tatsächlich hält versus was es zu halten vorgibt.
- —Manager-Beitrag hebt den Mehrwert nach Gebühren hervor, nicht nur brutto.
- —Analytics sollte die Diskussion im Investmentkomitee antreiben, nicht bloss dekorieren.
Ein typischer Vermögensbericht zeigt Gesamtrendite, Aufschlüsselung nach Anlageklassen und einige Benchmark-Vergleiche. Das ist die Untergrenze, nicht die Obergrenze. Performance Analytics — Renditenzuordnung, Faktorzerlegung, Manager-versus-Benchmark-Beitrag nach Gebühren — verwandelt dieselben Daten in etwas Entscheidungsrelevantes. Es zeigt, welche Manager ihre Gebühren verdienen, welche Faktorexpositionen die Hauptlast tragen und wo das Portfolio im Vergleich zum IPS über- oder untergewichtet ist.
Die richtige Frequenz für Analytics ist quartalsweise für das Investmentkomitee und jährlich für den Family Council. Monatlich ist zu volatil; die Analysearbeit verpufft in stochastischer kurzfristiger Varianz. Die Disziplin besteht darin, die Analytics zu nutzen, um die Diskussion anzutreiben, nicht um sie zu dekorieren. Wenn ein Manager underperformt, zeigt die Attribution, ob es Positionierung, Faktor oder Können ist. Die Reaktion des Komitees ist dadurch präziser.
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