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Philanthropy & Impact

Catalytic Capital

Catalytic Capital bezeichnet Investitionskapital, das überproportionale Risiken oder konzessionäre Renditen akzeptiert, um Ergebnisse zu ermöglichen, die mit konventionellem Kapital nicht erreichbar sind – typischerweise durch die Mobilisierung nachfolgender Kapitalströme aus dem Mainstream-Markt in wirkungsorientierte Opportunitäten. Es positioniert sich zwischen klassischer Philanthropie und traditionellem Investment.

Zu den gängigen Formen zählen First-Loss-Tranchen in Blended-Finance-Strukturen, rückzahlbare Zuschüsse (recoverable grants), tief nachrangiges Eigenkapital und konzessionäre Darlehen. Stifter und wirkungsorientierte Family Offices nutzen Catalytic Capital, um kommerzielle Investoren anzuziehen, die andernfalls nicht in Frühphasen-Ventures, Frontier Markets oder risikoreiche Impact-Themen investieren würden.

Die Ausweitung von Catalytic Capital zwischen 2024 und 2026 spiegelt die Erkenntnis im Family-Office-Umfeld wider, dass reine Zuschussphilanthropie und reines Impact Investing jeweils ihre Grenzen haben und dass intentionale Konzessionalität eine eigenständige Disziplin mit einem spezifischen Messrahmen darstellt.

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