Impact- und ESG-Frameworks: Wahl zwischen IMP, IRIS+, SDG-Alignment
Die Frameworks vervielfachen sich. Wichtiger als das ‹beste› zu wählen, ist eines konsequent anzuwenden.
Kernaussagen
- —IMP (Impact Management Project) ist umfassend und entscheidungsorientiert.
- —IRIS+ bietet Standardmetriken für portfolioübergreifende Vergleiche.
- —SDG-Alignment ist kommunikationsfreundlich, operativ jedoch vage.
- —TCFD fokussiert auf klimabezogene Finanzoffenlegungen.
Ein Family Office, das Impact Investing einführt, sieht sich rasch mit einer Fülle von Framework-Optionen konfrontiert. IMP bietet ein fünfdimensionales Framework (Was, Wer, Wie viel, Beitrag, Risiko), das sich für Investitionsentscheidungen eignet. IRIS+ stellt eine Metrik-Bibliothek bereit, die vergleichbare Impact-Messungen über Anlageklassen hinweg ermöglicht. SDG-Alignment ordnet Investments den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung zu — nützlich für die Kommunikation, schwieriger für die Messung. TCFD konzentriert sich spezifisch auf klimabezogene Finanzoffenlegungen.
Der pragmatische Ansatz besteht darin, ein Framework als primäres zu wählen, diese Entscheidung in der Impact-Policy zu dokumentieren und es für jede Entscheidung in diesem Portfolio-Segment konsequent anzuwenden. Endlose Framework-Vergleiche verzögern das Handeln; wechselnde Frameworks führen zu einem Portfolio mit inkonsistenter Messung. Das Framework selbst ist weniger entscheidend als die Konsistenz. IMP kombiniert mit IRIS+ als primäres Paar ist das gängigste Arbeitsmuster.
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